Kurkuma-Dinkelbrot

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Zur Zeit bin ich wieder voll auf dem Kurkuma-Trip 😊.
Deshalb wird heute auch das Brotkörbchen mit einem saftigen Kurkuma-Dinkelbrot gefüllt.

Was ich gleich vorweg sagen muss ist, dass meine Salzmenge, die ich jeweils in den Brotteig gebe, für manche zu viel ist. Wie so oft im Leben – was den einen schmeckt, geht bei anderen gar nicht. Deshalb passt einfach die angegebene Salzmenge an eure Essgewohnheiten an.
Wir mögen “lasches” Brot überhaupt nicht, deshalb kommt bei mir für ein normales Brot 1 EL Salz in den Teig.

Was ist denn so besonders an Kurkuma?

Kurkuma ist, wie Ingwer übrigens auch, seit Jahrhunderten für seine positiven Eigenschaften bekannt. Beide wirken entzündungshemmend und sind Bestandteile diverser Medikamente.
Wie bei allem im Leben ist es auch bei Kurkuma so, dass es positive Wirkungen auf die Gesundheit haben KANN, aber nicht unbedingt muss. Es wird auch nicht von allen Menschen gleich gut vertragen und jeder, der es zu medizinischen Zwecken benutzen möchte, sollte sich vorher genau erkundigen, und sich gegebenenfalls auch mit seinem Arzt absprechen.
Mit Ingwer z.B. sollten vor allem schwangere Frauen vorsichtig sein, da er frühzeitige Wehen auslösen kann.

Wie Safran, so färbt auch Kurkuma Nahrungsmittel und Textilien wunderbar gelb. Überall wo ich Kurkuma beim Kochen und Backen verwende, findet sich auch immer Pfeffer im Rezept, weil dieser dazu beiträgt, dass der Körper die positiven Wirkstoffe des Kurkuma besser aufnehmen kann. Das nennt man dann Bioverfügbarkeit.

Kurkuma ist ein fester Bestandteil von diversen Currymischungen und findet in einigen Getränken und Nahrungsmitteln Verwendung. Zum Beispiel in der goldenen Milch.

Für die goldene Milch braucht ihr eine Kurkuma-Paste, die ihr sehr leicht selbst herstellen könnt. Und zwar so:

Ihr benötigt dafür 20 gr Kurkumapulver und 100 ml Wasser. Beides vermengt ihr gut in einer Pfanne und erhitzt es dann unter stetigem Rühren . Bei mittlerer Hitze wird alles so lange geköchelt, bis sich eine pastenartige Konsistenz bildet.
Diese Milch trinke ich sehr gerne vor dem Zubett gehen.

Auch Pasta könnt ihr sehr gut mit Kurkumapulver herstellen. Es färbt sie zum einen schön gelb und gibt ihr einen unvergleichlichen Geschmack.
Aber aufgepasst: Nicht zu viel davon verwenden, sonst wird das Gericht bitter.

Und solltet ihr euch mal an die frischen Knollen wagen, empfehle ich euch, Einmalhandschuhe zu tragen. Der Saft dieser tollen Knolle ist sehr hartnäckig und nur schwer zu entfernen.
Die Sonne kann helfen die Farbe wieder auszubleichen und für die Hände empfehle ich Zitronensaft und Geduld 😉

Frischen Kurkuma bekommt ihr in jedem gut sortierten grösseren Laden in der Schweiz. Wenn immer möglich solltet ihr euch für die Bio-Variante entscheiden, damit ihr eurem Körper die bestmögliche Qualität zuführt.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und mehr über diese tolle Knolle erfahren möchtet, kann ich euch die Seite Lebensfreude aktuell empfehlen. Dort findet ihr einen Artikel über Kurkuma, der sehr informativ gehalten ist und viele Fragen beantwortet.

Mit dem Rezept für dieses Kurkuma-Dinkelbrot verabschiede ich mich für heute aus der Küchenstories-Küche und wünsche euch noch einen schönen Abend.

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