Kochen und Backen

  • Agar Agar Verwendung
    Agar Agar ist ein Geliermittel und im Gegensatz zur Gelatine ein rein pflanzliches Produkt. Die Bindefähigkeit der diversen Marken ist sehr unterschiedlich. Wichtig ist, das Pulver genau zu dosieren und eine Kochzeit von mindestens 2 Minuten einzuhalten.
  • Aprikotieren von Kuchen und Gebäck
    Aprikotieren heisst Gebäck mit aufgekochter Aprikosenkonfitüre zu besteichen. Das verleiht ihm einen fruchtigen Glanz.
  • Avocados verarbeiten
    Festere Exemplare lassen sich gut mit einem Sparschäler von der Schale befreien. Reibt man die Schnittflächen mit Zitronensaft ein, verfärben sie sich nicht. Harte Avocados bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
  • Backmalz Verwendung
    Backmalz ist ein Malzextrakt, das in der Hauptsache zum Backen verwendet wird. Durch das Malz kann der Zucker teilweise ersetzt werden. Es verleiht Speisen ein eigenes Aroma und unterstützt die Triebkraft des Teiges und sorgt für eine bessere Teigbeschaffenheit.
  • Backtrennmittel selbst gemacht
    Wer hat schon gerne, wenn der Kuchen oder das Brot an der Backform kleben bleiben anstatt schön aus der Form zu kommen? Backtrennmittel kann man ganz einfach selbst herstellen und muss nicht auf die Industrieware zurückgreifen. Man mischt einfach im Verhältnis 1:1:1 Kokosfett, Mehl und Öl. Alles gut vermischen und in ein sauberes Glas füllen. Kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es ist wichtig, dass das Backtrennmittel jeweils nur mit absolut sauberen Gegenständen aus dem Glas entnommen wird.
  • Birkenzucker Verwendung
    Birkenzucker kennt man auch unter dem Namen Xylit. Seine Süsskraft ist der vom weissen Haushaltzucker identisch, nur mit dem Unterschied, dass Birkenzucker nur halb soviel Kalorien hat. Was man mit Birkenzucker allerdings vermeiden sollte ist das Herstellen von Hefeteigen, weil er die Entwicklung der Hefepilze verhindert. Für andere Backwaren eigenet er sich nur und auch er ist 1:1 gegen den Haushaltszucker austauschbar.
  • Bohnen richtig zubereiten
    Bohnen müssen immer gegart werden. Sie enthalten den giftigen Inhaltssoff Phasin, der sich beim Garen (im Minimum 10 Minuten) zerstört.
  • Bratwürste, die nicht platzen
    Wenn man Bratwürste vor dem Braten mit kochendem Wasser überbrüht und dann trockentupft platzen sie nicht.
  • Datteln verarbeiten
    Datteln, die verklebt sind, kann man voneinander lösen, wenn man sie bei 180 Watt für ca. 2 Minuten in die Mikrowelle gibt. Getrocknete Datteln werden bei der Verarbeitung in einem Zerkleinerer, oftmals nicht richtig klein. Wenn man sie vor dem Zerhacken 10 Minuten ins Wasser legt, klappt das prima
  • Dünsten
    Dünsten ist eine Garmethode, bei der Lebensmittel in wenig Flüssigkeit, bei geschlossenem Deckel knapp unter dem Siedepunkt gegart werden.
  • Eier Ersatz fürs Backen
    Ihr wollt backen und habt keine Eier im Haus? Dann könnt ihr 1 Ei entweder durch eine halbe pürierte Banane, oder 3 EL ungesüsstes Apfelmus ersetzen.
  • Eier-Frischetest
    Werden Eier im Kühlschrank aufbewahrt, halten sie sich eine ganze Weile frisch. Wollt ihr jedoch auf Nummer sicher gehen, hilft ein einfacher Trick, die Frische der Eier festzustellen.Bleiben sie auf dem Boden wie diese auf dem Bild, dann sind sie noch frisch. Steigen sie jedoch auf, sind sie verdorben und gehören weg. Für Eierspeisen wie z.B. Tiramisu ist es sehr wichtig, nur wirklich frische Eier zu verwenden und sehr sauber zu arbeiten, weil die Gefahr einer Salmonellenerkrankung nicht zu unterschätzen ist.

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  • Eigelb Verwendung
    Wird Hefegebäck mit Eigelb bestrichen, gelingt dies besser, wenn man das Ei mit etwas Wasser und einer Prise Salz verquirlt. Voriges Eigelb kann problemlos eingefroren werden.
  • Eiweiss
    Voriges Eiweiss kann zu Baiser verarbeitet werden, oder ebenfalls eingefroren werden
  • Fleischzartmacher
    Milch ist ein wunderbarer und zudem natürlicher Fleischzartmacher. Einfach ein paar Stunden in Milch einlegen, trocken tupfen und weiter verfahren wie gewohnt. Ebenso kann man Zitronensaft dafür verwenden. Das Fleisch für ein paar Stunden in eine Marinade aus Zitronensaft und Gewürzen legen.
  • Garprobe
    Um zu prüfen, ob Gebäck oder Kuchen fertig gebacken sind, steckt man einen Holzspiess in die dickste Stelle. Bleibt nichts haften, ist er durchgebacken.
  • Gerüche an den Händen neutralisieren
    Riechen die Hände nach dem Schälen nach Knoblauch, einfach die Finger an der Edelstahlspühle reiben, das neutralisiert die Gerüche.


  • Hefe Verwendung
    Hefe gibt es entweder in frischer oder in getrockneter Form. Beide Varianten funktionieren gleich gut. Frische Würfel haben 42 Gramm und reichen für 1 Kilogramm Mehl. Trockenhefe gibt es in Briefchen von 7 gr, was für eine Mehlmenge von 500 gr ausreicht. Frische Hefe riecht säuerlich und ist von fester Konsistenz. Eine schmierige Oberfläche lässt auf zu alte Hefe mit verminderter oder keiner Backtriebkraft schliessen. Hefe wird in Österreich z.B. Germ genannt
  • Hirschhornsalz Verwendung
    Hirschhornsalz ist ein Triebmittel, das für allem für die Herstellung von Lebkuchen verwendet wird. Der Teig wird locker und geht schön in die Breite.
  • Honig, der nicht klebt
    Honig bleibt nicht am Löffel kleben, wenn man diesen zuvor in heisses Wasser taucht
  • Hülsenfrüchte verarbeiten
    Hülsenfrüchte sollte man erst nach dem Kochen salzen, weil sich sonst die Kochzeit verlängert
  • Ingwer Verarbeitung
    Besonders intensives Ingweraroma bekommt man, wenn man diesen klein schneidet und durch die Knoblauchpresse drückt
  • Kartoffeln Verwendung und Verarbeitung
    Auskeimende Kartoffeln oder solche, die grüne Stellen aufweisen sollten nicht mehr verwendet werden, weil sie das giftige Solanin enthalten. Festkochende Kartoffeln verwenden für: Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Gratins Mehligkochende Kartoffeln verwenden für: Gnocchi, Kroketten, Knödel, Ofenkartoffeln, Pommes frites, Kartoffelstock Kartoffeln sollten dunkel und möglichst Kühl gelagert werden, weil Licht die Grünfärbung sowie die Keimung und somit auch die Solaminproduktion fördert, ein giftiger Stoff.
  • Kiwis in Verbindung mit Milchprodukten
    Kiwis enthalten ein eiweissspaltendes Enzym. Deshalb werden Milchprodukte bitter, wenn sie mit Kiwis in Verbindung kommen. Das kann man vermeiden, indem man die geschälte Kiwi vor der Zubereitung mit heissen Wasser übergiesst. Das macht das Enzym wirkungslos und die Speisen schmecken
  • Kokosblütenzucker
    Kokosblütenzucker ist eine gute Alternative zum weissen Haushaltszucker, der ja bekanntermassen nicht gerade eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Der Kokosblütenzucker hingegen weist einen sehr tiefen glykämischen Index auf, was den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt und somit auch für Diabetiker eine Alternative sein kann. Was ausserdem angenehm ist, man kann ihn 1:1 gegen den Haushaltszucker austauschen. Ein lästiges Umrechnen entfällt. Der Kokosblütenzucker wird übrigens aus dem Saft der Blüte von Kokospalmen gewonnen und verfügt nebst seiner Süsskraft über wertvolle Spurenelemente und Mineralsstoffe.
  • Kräuter Aufbewahrung
    Werden Kräuter nicht sofort verbraucht, kann man sie im Gemüsefach des Kühlschrankes in einer Dose oder einem Beutel 1-2 Tage frisch halten. Beides muss jedoch fest verschlossen sein.
  • Kümmel Anwendung
    Kümmel bekommt mehr Aroma, wenn man ihn vor dem Gebrauch in lauwarmes Wasser einweicht. Schwer verdauliche Speisen werden durch Kümmel bekömmlicher z.B. Kohl, Wirsing etc.
  • Löffelbisquitts Verwendung
    Zerkrümelte Löffelbisquits mit flüssiger Butter vermischt, eignen sich sehr gut als Boden für Törtchen
  • Milch kocht nicht über
    Milch kocht nicht so leicht über, wenn man die Pfanne vorher kalt ausspült und den Topfrand mit Butter einreibt. Milch ist auch ein perfekter Fleischzartmacher (s. oben)
  • Mohn Anwendung
    Mohn schmeckt noch intensiver, wenn man ihn vor der Verwendung kurz anröstet.


  • Natron Verwendung
    Wird für einige Gebäcke als Backtriebmittel verwendet. Allerdings muss es vorsichtig dosiert werden. Ausserdem verkürzt es die Garzeit von grünem Gemüse, wenn man etwas davon ins Kochwasser gibt das so auch seine Farbe behält. Natron sparsam dosieren!

  • Natronlauge Verwendung
    Natronlauge wird verwendet, um zum Beispiel Laugenbrötchen herzustellen. Die haushaltsübliche Natronlauge wird mit Kaisernatron hergestellt. Nicht zu verwechseln mit der 4% Natronlauge, die für die industrielle Herstellung von Laugengebäck verwendet wird und die gesondert entsorgt werden muss.
  • Oliven entsteinen
    Reife schwarze Oliven können meistens mit einem Kirschenentsteiner von den Kernen befreit werden.
  • Pastatateig Herstellung
    Wie ihr einen "funktionierenden" Pastateig hinbekommt könnt ihr hier nachlesen
  • Plätzchen ausstechen
    Plätzchenteig bleibt nicht an der Ausstechform hängen, wenn man diese zuvor in Mehl taucht.
  • Poelieren Erklärung
    Poelieren nennt man die Zubereitungsart zwischen Dünsten und Braten für Fleisch, Wild, Geflügel und Lamm. Man legt das Gargut auf Gemüse und Fond und lässt es so bei niedriger Temperatur ohne Deckel gar werden.

  • Pottasche
    Pottasche wird zur Lockerung von flachen und würzigen Teigen verwendet. Es findet vor allem in der Honig- und Pfefferkuchenbäckerei Verwendung.
  • Quark Aufbewahrung
    Quark aus einer angebrochenen Packung hät sich länger, wenn er in ein gut verschliessbares Schraubglas gefüllt wird.
  • Quark-Öl-Teig Verarbeitung
    Quark-Öl-Teig mit Vorteil schnell verarbeiten, weil er durch die Wärme klebrig wird. Ein Ausrollen ist dann fast nicht mehr möglich.
  • Rosenkohl schneller garen
    Rosenkohl gart schneller, wenn man die Enden kreuzweise einschneidet.
  • Salat wieder knackig machen
    Wenn Salat schlapp geworden ist, legt man ihn für 10 Minuten in warmes Wasser, das mit etwas Zitronensaft versetzt ist.
  • Sautieren Begriffserklärung
    Sautieren nennt man möglichst schnelles Anbraten von Fleisch, Fisch etc.
  • Schmoren Begriffserklärung
    Schmoren nennt man die Garmethode, wenn man angebratene Lebensmittel mit wenig Flüssigkeit zugedeckt bei niedriger Temperatur gart. Im Gegensatz zum Dünsten wird das Fleisch hier zuerst angebraten.
  • Schokolade schmelzen – bei welcher Temperatur
    Schokolade schmelzen ist nicht gleich Schokolade schmelzen ;) die richtigen Schmelzpunkte findet ihr unten: Weisse Schokolade: 47° Milchschokolade:     47°dunkle Schokolade: 48°
  • Spargel aufbewahren
    Ungeschälter Spargel hält sich ein paar Tage im Kühlschrank frisch, wenn man ihn in einen Gefrierbeutel gibt.
  • Streusel knusprig
    Knusprige Streusel erhält man, wenn man 2 EL Honig in den Teig knetet
  • Temperieren von Schokolade – richtige Temperatur
    Die richtigen Temperaturen für die verschiedenen Schokoladen findet ihr unten Dunkle- und Milchschokolade (340 gr): Auf 40° erhitzen, dann langsam auf 31° reduzieren Weisse Schokolade (340 gr): Auf 40° erhitzen, dann langsam auf 27-28° reduzieren

  • Tiefgefrorenes Gebäck auftauen
    Tiefgefrorenes Gebäck sollte nur bei Zimmertemperatur auftauen, weil es sonst trocken wird.
  • Tomaten Aufbewahrung
    Tomaten nie im Kühlschrank aufbewahren, sie verlieren sonst ihr Aroma.
  • Tontöpfe fürs Backen verwenden
    Tontöpfe aller Art vertragen keine grossen Temperaturschwankungen, deshalb müssen sie immer in den kalten Backofen geschoben werden.
  • Topfen vs Quark
    Topfen wird der Quark in Österreich genannt. Die Konsistenz ist nicht zu 100% die selbe, aber doch sehr ähnlich
  • Trockenhefe Verwendung
    Trockenhefe erfüllt den gleichen Zweck wie frische Hefe. Jedoch ohne den starken Eigengeschmack, den frische Hefe aufweist. In der Regel gibt man auf 500 gr Mehl 1 Päckchen Trockenhefe (7gr)

  • Vinaigrette
    Unter Vinaigrette versteht man eine klassische Salatsauce auf Essigbasis (vinaigre). Sie besteht aus den Zutaten, Essig, Öl, Salz und Pfeffer.
  • Waffeln knusprig machen
    Werden knuspriger, wenn man sie auf einem Kuchengitter auskühlen lässt, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Andernfalls werden sie schnell weich.
  • Weinreste Verwendung
    Weinreste kann man, anstatt sie auszuleeren, in Eiswürfelformen einfrieren und damit später Saucen verfeinern.
  • Zwiebeln gespickt Verwendung
    Gespickte Zwiebeln werden mit Nelkenköpfen und Lorbeerblättern versehen und in Suppen und Gemüsegerichte gegeben, damit sie dort Aromastoffe abgeben
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