Multikocher Silver Crest SMUD 860 A1

Multikocher Silver Crest SMUD 860 A1

Ich leugne nicht, dass mir neben meinen KitchenAid-Geräten mittlerweile auch diejenigen von Silver Crest ans Herz gewachsen sind. Qualitativ sind sie, trotz ihrer humanen Preise, sehr gut. Die Ausführungen sind zweckmässig und auch komfortabel wie ich finde. Man muss sich einfach ins Bewusstsein rufen, dass man sie nicht mit einem High-Tech-Gerät vergleichen darf, das ein zig-faches ihres Preises kostet.

In meiner Küche steht ja bereits der eine und andere Küchenhelfer. Jeder mit seiner eigenen Stärke. So auch der Multikocher. Er ergänzt meinen bestehenden Fuhrpark prima.

Jetzt habe ich aber ganz schön ausgeholt, eigentlich wollte ich nur sagen, dass letzte Woche noch der Multikocher SMUD 860 A1 aus dem Hause Silver Crest seinen Platz in meiner Küche gefunden hat  🙂
Gereizt haben mich an diesem Gerät vor allem die angenehme Grösse  und, dass ich aus diversen Programmen auswählen kann. Mit ihm kann man auch zeitverzögert kochen, ein weiteres „Schmankerl“, das ihn für mich sehr attraktiv macht.

Zum Grundgerät werden noch ein Dampfgareinsatz sowie ein Messbecher, ein Löffel und eine Kelle geliefert. Ich bevorzuge allerdings bei antihaftbeschichteten Töpfen das Arbeiten mit Weichplastikkellen. Der schwarze Besteckhalter kann während des Kochens an der Seite befestigt werden.

Im Handbuch sind viele Rezepte enthalten, die den Einstieg erleichtern. Learning by doing sozusagen, das kommt meiner Art zu arbeiten sehr zu Gute. Der Multikocher hat übrigens keinen Rührarm!

Die 15 voreingestellten Programme sind:

  • Backen (145°)
  • Anbraten (100°-170°)
  • Reis (115°-140°)
  • Erwärmen (105°)
  • Milchreis (95°-100°)
  • Pasta (105°)
  • Joghurt (38°-42°)
  • Kuchen (130°)
  • Schongaren (93°-100°)
  • Dampfgaren (105°)
  • Kartoffeln (120°-150°)
  • Suppe (97°-100°)
  • Eintopf (93°-100°)
  • Marmelade (105°)
  • Multifunktion (kann nochmals mit 9 Speicherplätzen belegt werden, die dann nacheinander „abgekocht“ werden)

Vor dem erstmaligen Gebrauch mit Lebensmitteln, muss man im Dampfgarmodus 1 Liter Wasser aufkochen. Danach ist der Multikocher für die weitere Benutzung bereit. Die einzelnen Programme sind sehr gut beschrieben und man kann sich mit der ausführlichen Bedienungsanleitung leicht mit dem Gerät vertraut machen.

Multikocher Silver Crest SMUD 860 A1

Die erste Aufgabe des Multikochers bestand in der Zubereitung von gefüllten Paprikas. Das hat er sehr gut hinbekommen. Nach Beendigung des Kochvorganges hält  er die Lebensmittel 24 Stunden bei einer Temperatur von 70-75° warm (ausser beim Programm Joghurt).

Bei den Programmen Anbraten, Pasta und Dampfgaren wird die Zeit erst gezählt, wenn  die notwendige Betriebstemperatur erreicht ist. Bei allen anderen Programmen läuft die Zeit nach Drücken der Start-Taste ab.

Wird das Gerät manuell betätigt, ist eine Temperatureinstellung von 38°-170° möglich.

Die Reinigung geht auch sehr schnell. Durch die Antihaftbeschichtung des Topfes brennt nichts an und dementsprechend fix ist er wieder sauber (nicht in den Geschirrspüler geben!).  Das Gehäuse ist zufrieden, wenn es mit einem feuchten Lappen gereinigt wird. Das Dampfventil lässt sich ebenso entfernen und auseinandernehmen wie die Platte samt Dichtungsring im Gerätedeckel, damit auch dieser entsprechend sauber gemacht werden kann.

Mein neuer Spielgefährte wird mit Sicherheit keine Langeweile in meiner Küche haben. Es ist, wie der Name ja schon sagt, ein Multikocher mit vielen Einsatzmöglichkeiten, einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis und entsprechendem Spassfaktor für mich 🙂 Über die jeweiligen Ergebnisse werdet ihr natürlich auf dem laufenden gehalten. Rezepte zu diesem Gerät findet ihr, wenn ihr auf der Startseite in der Fusszeile auf das entsprechende Schlagwort klickt.

Diese Beurteilung des Multikochers von Silver Crest entspricht meiner ganz persönlichen Meinung und wird von niemandem gesponsert oder in einer anderen Art beeinflusst.

Nachtrag 18.10.2016

Man liest immer wieder, dass die Anbratfunktion des Multikochers eine Fehlkonstruktion sei, weil es viel zu lange dauert. Stimmt 😉 es dauert wirklich unverhältnismässig lange bis er eine Anbrattemperatur erreicht. Heute habe ich die Geduld aufgebracht zu testen wie lange – 23 Minuten(!) bis er 150° erreicht hatte.  Müssig zu erwähnen, dass ich ihn dafür nicht oft einsetzen werde 😉 In dieser Zeit hätte ich mit einem anderen Gerät bereits eine gute Menge Fleisch fix fertig angebraten.
Was sehr gut  funktioniert, ist das Anbraten über die „Multifunktion“. Mit diesem Programm kann man ihn manuell einstellen und dann erhitzt er auch sehr schnell.

Kennt ihr schon das KitchenAid Märchenbuch?

Hier erfahrt ihr Dinge, die man im Zusammenhang mit der KitchenAid-Küchenmaschine glauben kann, aber nicht glauben muss :-) Ich wünsche euch gute Unterhaltung.