
Dinkelvollkorn-Buttermilchbrot
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Hackfleisch orientalisch
13. Oktober 2018Ja, ich gebe es zu. Manchmal bin ich wirklich neugierig. Ich bin ja auch eine Frau, deshalb darf ich das auch sein 😎
Im Falle von Panko-Paniermehl, das seinen Ursprung in Japan hat, war ich es auf jeden Fall. Nun ist es in der Schweiz oftmals so, dass da Rezepte in Hauszeitungen von grösseren Lebensmittelunternehmen der breiten Leserschaft schmackhaft gemacht werden, die Zutaten aber nicht im Laden erhältlich sind, weil die Nachfrage nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Das ist ja auch kein Wunder, wenn der „Hype“, der erst durch die späten Rezepte ausgelöst wird, erst Monate (manchmal dauert es auch gut und gerne Jahre) später bei uns ankommen. So gestehe ich als Ostschweizer Landei, dass ich erst vor ein paar Monaten so richtig auf Panko-Paniermehl aufmerksam wurde. Aufgrund der oben erwähnten Tatsache musste ich aber erst einmal auf die Suche gehen, wo in der kleinen Schweiz ich es denn überhaupt noch bekomme. Aber so schnell gibt sich Rahel nicht geschlagen. Und meine Hartnäckigkeit wurde belohnt. Ich wurde fündig und habe natürlich sofort zugeschlagen.
So, da war es nun also. Das gute Päckchen mit dem fernöstlichen Paniermehl. Stimmt – es sieht anders aus als unseres. Nämlich viel grober. Nun wollte ich natürlich wissen, wie es es sich „anfühlt“, wenn man damit Fleisch paniert. Gesagt – zum Metzger gefahren und 2 Schnitzel geholt – und getan. Jetzt galt es also noch die leckeren Fleischstücke auszubraten.
Auch diesen Schritt habe ich erfolgreich absolviert. Und ich muss sagen – es war schön kross und hat gut geschmeckt. Halt eben ein wenig grober, das hat man auch beim Essen gespürt, weil es knuspriger war als das ganz feine Paniermehl. Das ist ja aber auch irgendwie logisch, wenn man die beiden Konsistenzen miteinander vergleicht.
So – da sass ich nun, mit einem leckeren Stück Fleisch im Bauch und der angebrochenen Panko-Paniermehl-Packung vor mir. Das Fazit der ganzen Angelegenheit ist folgendes:
Es war sicher gut, dass ich zu einer „Original-Packung“ Panko-Paniermehl gekommen bin, denn sie hat mich eindeutig darin bestätigt, dass Frau dafür kein Geld ausgeben muss, weil es ganz einfach selbst hergestellt werden kann. Dafür verwende man Toastbrot, befreie es von der Rinde, zupfe es in grobe Stücke und lasse es dann sehr gut trocknen. Abracadabra – und fertig ist die neumodische Paniermehl-Mischung namens Panko 🙂
Für mich wieder einmal ein typischer Beweis dafür, dass die Industrie das Rad manchmal neu erfinden möchte und dabei nicht mit der Experimentierfreudigkeit mancher Hausfrauen- und -männer rechnet. Denn in der Angelegenheit „Panko“ wird keine Firma mehr mit mir ein Geschäft machen, soviel steht fest 🙂
Meine Küchenhelferbrigade hat mir hier ausnahmslos zugestimmt, denn ganz viele davon sind in der Lage mir bei der Zubereitung behilflich zu sein. So geht das 🙂
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