
Ein gedeckter Tisch – mehr als nur Geschirr
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3. Oktober 2025Poulet-Involtini mit Kartoffeln und Tomaten (aus dem Römertopf)
Heute habe ich den Kochlöffel quasi an jemand anderen übergeben – an meinen guten alten Helfer, der seit Jahren bei mir in der Küchenstories-Küche wohnt: Den Römertopf. Er hat sich heute um die Poulet-Involtini, die Kartoffeln und die Tomaten gekümmert.
Der Duft, der nach einer Stunde durch die Küche zieht, sobald man den Deckel hebt, ist unverwechselbar: Süsse Tomaten, Kartoffeln, zartes Poulet. Alles vereint sich in einer eigenen Sauce, die du gar nicht planen kannst – sie entsteht einfach, wie von Zauberhand.
Und genau darum liebe ich den Römertopf. Er lässt mich geduldig werden, auch wenn Geduld sonst absolut nicht meine Kernkompetenz ist. Kein Deckelklappern, kein Nachwürzen. Einfach vorbereiten, in den kalten Ofen schieben und abwarten. Danach kommt man zurück, hebt den Deckel – und findet ein kleines Festmahl.
Die Poulet-Involtini habe ich beim Metzger geholt. Fixfertig gerollt, hübsch gebunden, bereit für ihren grossen Auftritt. So bleibt mehr Zeit fürs Drumherum.
Zutaten (für 2 Personen)

- 2 Poulet-Involtini vom Metzger (à ca. 100–130 g)
- 2 grosse festkochende Kartoffeln, ungeschält in Stücken
- 2 grosse Pelatti-Tomaten in Stücken
- 2–3 Knoblauchzehen, in kleine Stücke geschnitten
- 2 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- 1 TL Oregano, 1 TL Thymian oder Rosmarin
- Optional: 1 dl Weisswein oder Bouillon
- Zum Finish: frisches Basilikum, Petersilie oder Parmesan
Zubereitung
- Römertopf wässern (20–30 Min). Abtropfen lassen.
- Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch in den Topf geben, mit Öl, Kräutern, Salz und Pfeffer mischen.
- Involtini darauflegen, nach Wunsch mit etwas Weisswein oder Bouillon beträufeln (braucht es aber nicht für die Flüssigkeit!).
- Deckel schliessen, in den kalten Ofen stellen.
- Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 60 Min garen.
- Wer es gern knusprig mag: Deckel die letzten 10 Min abnehmen.
Fazit
Manchmal braucht es keine lange Zutatenliste, kein stundenlanges Stehen am Herd, um ein tolles Essen zu zaubern. Oder besser gesagt, zaubern zu lassen. Dafür ist der Römertopf wie geschaffen. Ein wunderbarer Helfer in der Küche, der erst noch für eine gesunde Zubereitung sorgt.
Es ist nicht einfach Essen. Es ist meine Art, dem Alltag Glanz zu geben – ein Topf, ein Duft, ein Moment, der bleibt.
Mit diesem Rezept verabschiede ich mich für heute aus der Küchenstories-Küche und wünsche noch einen schönen Sonntag.
Rahel
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






