
Wenn die Butter mal wieder zu hart ist
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26. Oktober 2025Käseschnitten aus Fondue-Resten – köstliche Resteverwertung
Gestern war einer dieser Abende, die nach Gemütlichkeit duften.
Meine Mama und mein Bruder waren zu Besuch, auf dem Tisch stand ein dampfendes Käsefondue – cremig, würzig, lecker. Ein Stück gelebte Schweizer Tradition.
Wie so oft blieb am Ende ein kleiner Rest Fonduekäse im Caquelon zurück. Zu schade, um ihn einfach zu entsorgen – aber zu wenig, um nochmals ein ganzes Fondue daraus zu machen.
Heute Mittag hat dieser Rest ein zweites Leben bekommen.
Ich habe ihn sanft erwärmt, mit einem Schuss Weisswein und einem Hauch Pfeffer aufgefrischt, dann auf dicke Scheiben meines selbst gebackenen Sauerteigbrots gestrichen.
Ab in den Ofen – und ein paar Minuten später duftete die Küche nach frisch gebackenen Käseschnitten.
Ein einfaches Essen, ja.
Aber eines, das doppelt Freude macht:
Einmal, weil es den Fondue-Abend in Erinnerung ruft.
Und ein zweites Mal, weil es zeigt, wie wunderbar Resteverwertung schmecken kann, wenn man sie mit Liebe macht.
Dazu passt ein Glas Weisswein, ein mit Mineral aufgespritzter Weisswein, ein kräftiger Schwarztee oder einfach Wasser – ganz so, wie man’s am liebsten mag.
Ein Mittagessen ohne grosses Aufheben.
Ein Moment, der sagt:
Das Leben darf einfach sein. Und trotzdem köstlich.
Tipp aus meiner Küche:
Wenn der Fonduekäse etwas zu dickflüssig ist, gib einen Schuss Milch oder Rahm dazu.
Ein paar karamellisierte Zwiebeln oder eine Spur Paprikapulver machen die Käseschnitten noch aromatischer.
Ich kaufe keine Käsemischungen sondern stelle sie immer selber her mit meiner KitchenAid Küchenmaschine. So kann ich die Mischung immer nach eigenem Gusto zusammenwürfeln.
Was immer rein kommt ist ein Stück rezenter Appenzeller-Käse
Mit diesem Rezept verabschiede ich mich für heute aus der Küchenstories-Küche und wünsche euch einen schönen Abend.
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






