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27. April 2020
Erdbeeren-Clafoutis
18. Mai 2020Altes Brot ist nicht hart. Kein Brot zu haben ist hart.
Quelle unbekannt
Trotzdem kommt es in den besten Haushalten vor, dass Brot hart werden kann. Es deshalb wegzuwerfen ist aber keine Option. Verwerten heisst die Devise. Möglichkeiten dafür gibt es viele. Und es finden sich mittlerweile auch eine Menge toller Rezepte im Internet, die sich mit diesem Thema befassen.
Wenn ich altes Brot verwerte, dann spielt meist der Backofen eine zentrale Rolle und auch meine diversen Römertöpfe. Denn die eignen sich hervorragend für Rezepte dieser Art.
Diese Woche stand ich vor der Aufgabe zwei Brötchen eines Tessinerbrotes zu verwerten. Hätte ich noch einen Tag länger zugewartet, wäre mir nichts mehr anderes übrig geblieben als das Brot zu mahlen und daraus Paniermehl herzustellen.
Da mich aber zusätzlich noch ein halbes Päckchen mit Chorizo-Wurst daran erinnerte, dass es nicht ewig haltbar ist, war mein Entschluss schnell gefasst.
Tomaten sind bei mir sowieso immer vorrätig, wie auch Grana-Padano-Käse und Eier
So wurden die beiden Brötchen kurzerhand der Länge nach auseinandergeschnitten und in die Auflaufform des Römertopfes gebettet. Auf die Brotstücke kamen je 2 Scheiben Chorizo-Wurst, ein Stück Tomate und ordentlich Grana-Padano-Käse.
Damit die Sache nicht zu trocken und noch krosser wird, habe ich einen Becher Saucen-Halbram mit einem Ei vermengt und mit Pfeffer aus der Mühle und ein wenig scharfem Tomatengewürz abgeschmeckt.
Die gewürzte Eimischung habe ich dann über die Brote gegossen und das ganze für gut 30 Minuten bei 200° im Backofen gebacken. Und immer daran denken, den Römertopf in den kalten Ofen zu geben!

Bei Resteverwertungs-Essen weiss ja grundsätzlich nur die Köchin, dass sie damit einen wertvollen Beitrag gegen Food waste leistet.
Mal ehrlich: Würdet ihr so ein Essen auf den Tisch bringen, wenn ihr Gäste am Tisch hättet? Dabei geht es jetzt nicht um dieses spezielle Essen hier, sondern um die generelle Frage. Würdet ihr?
Ich bin mir fast sicher, dass die Mehrheit auf diese Frage mit einem klaren Nein! antwortet. Weshalb eigentlich?
Mit Kreationen aus der Resteverwertungs-Ecke entstehen oftmals wunderbare Kreationen, die sich nicht verstecken müssen und die es mit jedem „frischen“ Menü aufnehmen können. Gefragt sind ein wenig Kreativität und die Überzeugung, dass man mit Resten tolle, nahrhafte, sättigende und gesunde Mahlzeiten herstellen kann.

Zu unserem Resteverwertungs-Essen gab es eine Schüssel mit Fenchel-Karottensalat und Baumnüssen, mit Gemüse vom Hofladen meines Vertrauens. Mehr braucht es nicht, um satt und zufrieden vom Tisch zu gehen!
Also denkt daran, wenn ihr das nächste Mal vor ein paar Stücken hartem Brot steht – nicht wegwerfen, sondern verwerten! Wenn es sich nur um ein paar Stücke handelt, könnt ihr damit einen Brotsalat nach italienischer Manier herstellen, oder mit Knoblauch einstreichen und rösten. Die Croutons über Salat streuen. Lecker!
Damit verabschiede ich mich für heute aus der Küchenstories Küche und wünsche euch eine gute Wochenmitte!
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






