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4. August 2020Noch nie war ich so froh wie heute, dass ich für meine KitchenAid-Küchenmaschine einen Püriervorsatz habe. Nicht auszudenken, wenn ich ein ganzes Becken mit Johannisbeeren hätte von Hand „abfädeln“ müssen.
Die Vorarbeit für den selbst gemachten Johannisbeersaft habe ich also getrost meine Lady in Black erledigen lassen.

Zugegeben: Ein selbstgemachter Fruchtsaft ist schon etwas Feines. Vor allem weil man weiss, was drin ist. Ok, heute habe ich den eher sauren Beeren ein bisschen weissen Zucker mit in die Flasche gegeben. Normalerweise benütze ich Kokosblütenzucker, aber in dieser Kombination mag ich keinen karamellartigen Geschmack sondern möchte die Früchte „zu Wort kommen lassen“. Und da ich leider grad keinen Xucker im Haus hatte, die Beeren aber sofort verarbeitet werden mussten, habe ich auf den Haushaltszucker zurück gegriffen.
Arbeiten mit dem Püriervorsatz
Der Püriervorsatz von KitchenAid hat den Vorteil, dass man von den meisten Früchten und Gemüsen die Stängel und Schalen vor der Verarbeitung nicht entfernen muss. Welche das sind, und für welche es nicht gilt, kann man im Bedienungshandbuch nachlesen. Kerne von Kirschen, Pfirsichen etc. sind IMMER vorher zu entfernen.




Zubereitung Johannisbeersaft
Nachdem alle Beeren ihren Durchgang im Püriervorsatz absolviert haben, wurde der Saft mit etwas Zucker vermengt und im Moulinex Cuisine Companion mit dem Rührer auf Stufe 5 auf 100° erhitzt. Dann sofort in die heiss ausgespülten Flaschen abgefüllt und zur vollständigen Auskühlung zur Seite gestellt.
Anstelle von Zucker kann man natürlich auch Honig oder Agavendicksaft verwenden. Am Gesündesten wäre der Saft, wenn er pur getrunken würde. Das wäre dann aber eine seeeehr saure Angelegenheit geworden 😜

Der Saft kann pur oder mit sehr gut gekühltem Mineralwasser gemischt getrunken werden. Auch als Beigabe in einem Smoothie macht er eine gute Falle.
Ihr könnt die Flüssigkeit auch in Eiswürfelbehälter füllen und im Gefrierfach aufbewahren. So habt ihr immer einen gefrorenen Fruchtsaft parat, den ihr zur Aromatisierung in ein Glas Wasser geben könnt.
Ihr seht, Einsatzmöglichkeiten gibt es viele. Sicher mehr, als der Inhalt der Flaschen reichen wird 😉.
In diesem Sinne sage ich tschüss für heute und verabschiede mich mit diesem Rezept aus der Küchenstories-Küche. Bis demnächst auf diesem Kanal.
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






