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Da kommen richtige Kindheitserinnerungen auf. Weisskabissalat mit Speck und Kümmel gab es früher bei uns meistens zu Kümmiwürsten. Bei uns wird er heute zusammen mit Fleischkäse auf den Tisch kommen.
Kümmel ist ein Gewürz, dass ich früher nie wirklich gern gemocht habe. Vermutlich liegt es daran, dass er bei uns immer als ganzes in die Speisen kam, oder es liegt vielleicht auch daran, dass er mich gedanklich auch in meine Kindheit zurückschickt, zu einem Gericht, dass ich früher schon nicht mochte und auch heute auch mit Bestimmtheit nicht kochen würde – nämlich Kutteln 🙄 Ich brauche nur daran zu denken und schon habe ich den Geruch des Gerichtes wieder in der Nase. Aber eigentlich waren wir ja beim Weisskabissalat 😀
Übrigens ist der Kabis, wie er in der Schweiz heisst, in den Nachbarländern unter Kohl oder Kraut bekannt.
Für den heutigen Salat habe ich den Kümmel vorher im Mörser pulverisiert und dem Dressing hinzugefügt. Vor dem Servieren darf der Salat ruhig ein paar Stunden ziehen, damit sich alle Komponenten gut miteinander verbinden können.

Für die Zubereitung des Weisskabissalat mit Speckwuerfeln braucht ihr folgende Zutaten:
- 1 kleinen bis mittleren Weisskabis
- 1 kleine Schale Speckwürfel
- 3 ELRapsöl
- 2 EL Rotweinessig
- Senf
- Pfeffer aus der Mühle
- 5 Knoblauchflocken
- 1 TL Kümmelsamen im Mörser zerstossen
Zubereitung
- Den Weisskabis mit einem Hobel oder der Scheibenschneide des Gemüsevorsatzes und der KitchenAid reiben
- Rapsöl, Rotweinessig und Senf vermengen und den Kümmel und den Knoblauch dazu geben
- Über den Kabis geben und alles gut vermischen
- Die Speckwürfel in einer kleinen Bratpfanne ohne Öl anbraten und heiss über den Salat geben (mit dem ausgetretenen Fett!)
- Alles gut vermengen und im Kühlschrank für ein paar Stunden ziehen lassen
Den Kümmel gebe ich eigentlich immer nur beim weissen Kabis dazu. Wenn ich roten Kabis verwende, nehme ich meistens als Dressing eine selbstgemachte Mayonnaise (aus Öl und Milch). In beiden Fällen ist die Gärung im Magen dann nicht so gross 😉
Alle verwendeten Zutaten haben Bio-Qualität und stammen entweder vom Hofladen meines Vertrauens, vom Metzger meines Vertrauens oder von Gewürzhändlern, die ebenfalls Wert auf Bio-Qualität legen, wie z.B. Sonnentor.
Mit diesem leckeren Salatrezept verabschiede ich mich für heute aus der Küchenstories-Küche und sage tschüss bis demnächst auf diesem Kanal.
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






