
Waffel Surprise
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Schokoladen-Madeleines
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Manchmal braucht es gar kein grosses Dessert, kein stundenlanges Rühren, keine drei Schichten und schon gar keinen Anlass.
Manchmal reicht einfach… ein Glas Schokoladenpudding.
Aber eben nicht irgendeiner.
Es gibt diese Abende, an denen man aus dem Kühlschrank etwas nimmt, weil man einfach etwas Kleines fürs Herz möchte. Etwas, das beim ersten Löffel leise flüstert:
„Alles gut, ich bin bei dir.“
Und an genau solchen Tagen landet dieser kleine Schokopudding im Glas auf dem Tisch – hübsch gemacht, ohne viel Mühe, aber mit einem Augenzwinkern.
Denn ja: er wird „mit Erde“ serviert.
Also… mit zerkrümelten Bärentatzen. Aber optisch macht es wirklich etwas her.
Ich mag diese Idee, weil sie ein Stück Frühling in die Wohnung holt, selbst wenn draussen kalter Herbstwind am Fenster kratzt.
Ein Topf, der keiner ist.
Eine kleine Pflanze, die keine ist.
Ein Dessert, das so tut, als käme es direkt aus einem Mini-Garten.
Und das Beste?
Man braucht dafür weder grünen Daumen noch Pâtisserie-Diplom.
Einfach Schokoladenpudding anrühren, in Gläser füllen, ein wenig Geduld zum Abkühlen mitbringen und kurz vor dem Servieren die „Erde“ darüber streuen. Dann noch ein Zweig frische Pfefferminze hineinstecken – fertig.
So schlicht. So gut.
Ich habe mir heute Abend genau so ein Glas gegönnt.
Nicht, weil Besuch da war.
Nicht, weil ein Anlass anstand.
Einfach, weil es ein langer Tag war und mir nach einem kleinen Glücksmoment zumute war.
Und ganz ehrlich? Ein Löffel voll Schokolade ist manchmal besser als jedes Mantra – und der zweite sowieso.
Vielleicht geht’s dir ähnlich.
Vielleicht brauchst du heute auch etwas, das unkompliziert ist, hübsch aussieht und dir ein Lächeln schenkt.
Dann ist dieser kleine „Schoko-Garten“ genau das Richtige.
Schokopudding im Glas – Zutaten
2.5 dl (250 ml) kalte Milch
Schokoladenpuddingpulver
7 Bärentatzen, grob zerkrümelt
Pfefferminzzweige für die „Bepflanzung“
Und so geht’s
Puddingpulver mit der Milch anrühren.
In Gläser füllen und rund 30 Minuten kühl stellen.
Bärentatzen als „Erde“ darüberstreuen, Pfefferminze rein – und geniessen.
Vielleicht bringst du ihn das nächste Mal jemandem mit.
Oder du isst ihn einfach selber.
Beides völlig in Ordnung.
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






