
Teriyaki-Hähnchenfilet aus der Ninja Crispi
25. Mai 2026
Manchmal ziehen neue Küchengeräte bei Küchenstories ganz ruhig ein.
Und manchmal kommt ein kleiner roter Italiener in die Küche und legt beim ersten Vorheizen einfach mal die halbe Wohnung lahm.
Genau das ist gestern passiert.
Der neue Ferrari Pizzaofen durfte zum ersten Mal zeigen, was er kann. Also wurde der Stein eingesetzt, der Ofen eingeschaltet und voller Vorfreude auf Temperatur gebracht.
Zumindest war das der Plan.
Denn plötzlich:
Alles dunkel.
Der Kühlschrank hat gefühlt einmal kurz „Hilfe“ geschrien, der Geschirrspüler wurde still und der neue temperamentvolle Italiener hatte sich den gesamten Strom der Küche unter den Nagel gerissen.
Nach kurzer Verwirrung und einem Kontrollblick Richtung Kühlschrank war klar:
Die Sicherung hatte hatte nicht genug Kapazität für sein italienisches Temperament.
Zweite Chance für den roten Italiener
Natürlich bekam der Ferrari eine zweite Chance.
Diesmal wurden vorsichtshalber andere Geräte vom Strom genommen und der Pizzaofen durfte nochmals zeigen, was er kann.
Und tatsächlich:
Diesmal blieb die Sicherung drin.
Allerdings braucht der kleine Italiener deutlich länger zum Aufheizen, als ich zuerst erwartet hatte. Sobald die Temperatur aber erreicht war, funktionierte das Ganze erstaunlich gut.
Der erste Pizza-Test
Für den ersten Versuch kam ein Fertigteig zum Einsatz.
Und ganz ehrlich:
Der Teig war extrem fade.
Dafür kann der Ferrari aber nichts 😄
Das ist nur eine Notiz an mich selbst, Pizzateig in Zukunft wieder selbst zu machen.
Den hat bis jetzt immer beim Brotbackautomat hergestellt. Leider hat der nach über 30 Jahren
in meiner Küche mittlerweile das zeitliche gesegnet und hat (noch) keinen Nachfolger.
Die Pizza selbst war heiss, saftig und richtig lecker. Der Boden wurde deutlich besser als erwartet und der kleine Pizzaofen entwickelt eine schöne direkte Hitze.
Da ich erst später bemerkt hatte, dass die Sicherung „rausgeflogen“ ist, hat natürlich das Gerät nur noch mit der Restwärme arbeiten können. Und der Pizzateig blieb relativ hell.
Trotzdem muss ich sagen, dass er es für diese Umstände gut hinbekommen hat.
Gerade für kleinere Pizzen oder spontane Pizza-Abende könnte das tatsächlich spannend werden.
Knoblauchbrot als Bewährungsprobe
Nach der Pizza durfte der Ferrari dann noch Knoblauchbrot backen.
Und genau dort begann ich langsam zu verstehen, warum diese kleinen Pizzaöfen so beliebt sind.
Das Brot wurde luftig, weich und bekam gleichzeitig leichte Röstaromen. Gerade solche einfachen Sachen funktionieren darin überraschend gut.
Mein erstes Fazit
Der Ferrari Pizzaofen ist definitiv kein zurückhaltendes Küchengerät.
Er braucht Aufmerksamkeit.
Er hat Temperament.
Und er scheint sehr genau zu wissen, dass er Italiener ist 🇮🇹🔥
Aber:
Die zweite Chance hat er genutzt.
Und aktuell darf er deshalb vorerst in der Küchenstories-WG bleiben 😄
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






