
Der Ferrari zieht in die WG ein
27. Mai 2026
Vom Pizzaversuch mit dem G3Ferrari-Pizzaofen ist noch ein Stück Pizzateig übrig geblieben.
Den habe ich dann noch ein bisschen aufgepimpt und zwar mit Chiliflocken, in der Hoffnung, dass er nicht mehr ganz so fade ist wie vorher.
Aber wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber in Bezug auf diesen Pizzateig ist sie definitiv gestorben.
Aber zurück zur Resteverwertung. Ich habe den Teig mit Olivenöl eingepinselt und Käse darüber gestreut.
Zubereitet habe ich den Teig im BerlingerHaus Heissluftofen 12 in 1 und zwar habe ich diesen auf 230° vorgeheizt und das Teigstück auf dem Rost für 7 Minuten gebacken (roast, weil sich der manuelle Bereich nicht auf 230° regeln lässt).
Das Resultat kann sich sehen lassen. Es hat auch geschmeckt. Was ich nächstes Mal anders machen werde: Ich gebe dem Teig weitere 3 Minuten, damit er noch knuspriger wird und innen noch heisser.
Was mir vor allem wichtig war: Das keine Lebensmittel verschwendet werden. Auch wenn der Teig fade war und geblieben ist, so konnte man das Ergebnis doch gut essen.
Der BerlingerHaus Heissluftofen hat dem faden Pizzateig am Ende tatsächlich noch einen kleinen Ehrenmoment geschenkt.
Denn manchmal geht es in der Küche eben genau darum: Aus etwas Mittelmässigem doch noch etwas Gutes herauszuholen.
Der Käse wurde schön goldbraun, die Ränder leicht knusprig und das Olivenöl hat dem Ganzen noch einmal deutlich mehr Geschmack gegeben. Die Chiliflocken haben tapfer gekämpft … verloren haben sie trotzdem gegen die monumentale Fadheit dieses Fertigteigs. 😄
Aber immerhin: Das Resultat war warm, käsig, würzig und absolut essbar.
Und genau solche Momente gehören für mich inzwischen genauso zu Küchenstories wie perfekte Rezepte.
Nicht jedes Experiment wird ein Küchenmärchen.
Manchmal ähneln sie eher einem Küchen-Albtraum 🫣
Und manchmal wird aus einem „hmmmmm“ noch ein „eigentlich ganz okay“.
Und ganz ehrlich? Auch das ist Alltag in einer echten Küche.
Was ich am BerlingerHaus Heissluftofen besonders spannend finde:
Er bringt richtig schöne Oberhitze hin und eignet sich für solche kleinen Resteverwertungs-Ideen erstaunlich gut. Gerade wenn man keine Lust hat, den grossen Backofen aufzuheizen, ist das eine richtig praktische Lösung.
Beim nächsten Versuch würde ich:
- den Teig länger backen
- und definitiv einen anderen Pizzateig verwenden 😄
Denn eines ist sicher:
Der Teig kommt mir nicht mehr ins Haus.
Die Resteverwertungsidee dagegen ganz bestimmt wieder.
Bis bald.
Rahel
*** Dieser Beitrag enthält Markennennungen. Die genannten Produkte wurden selbst gekauft und sind nicht gesponsert. ***






