Pasta Maker von Philips

Der Pasta Maker von Philips

Heute stelle ich euch den neusten Zugang in der Küchenstories-Küche vor, den Pasta Maker von Philips. Ein tolles Gerät, das euch in ganz kurzer Zeit eine wunderbare frische Pasta auf den Teller zaubert. Gerade wenn die Zeit einmal knapp ist, unterstütz er die Hausfrau oder den Hausmann in perfekter Art und Weise.

Ich werde  in diesen Beitrag aber auch meine bisherigen „Pasta-Herstellgeräte“ einfliessen lassen, damit ihr die Unterschiede sehen könnt. Ein paar Dinge sind mir bereits beim ersten Gebrauch mit dem Pasta Maker aufgefallen, die ihn massgeblich von den Nudelwalzen oder dem Röhrennudelvorsatz von KitchenAid unterscheiden.

Aber jetzt erst mal alles schön der Reihe nach 😉

Dem Pastamaker  HR 2358/12 liegt ein Rezeptbuch bei, das einem schon beim Durchblättern richtig Lust macht, mit dem Teil zu arbeiten. Aaaber zuerst wird selbstverständlich die Gebrauchsanleitung durchgelesen, so wie sich das schliesslich gehört 😉

Pasta Maker von Philips

Was beim Studium der Bedienungsanleitung gleich mal positiv auffällt ist, dass das Gerät sehr einfach in der Handhabung ist. Keine überflüssigen Knöpfe und alles schön übersichtlich. Die Starttaste erinnert ein Wenig an einen CD-Spieler und auf dem Display steht auch „Play-Pause“, eher ungewöhnlich für ein Küchengerät, aber trotzdem eindeutig in der Funktion.

 

Pasta Maker von Philips

Ausstattung Pasta Maker von Philips – Geräteeigenschaften

Geliefert wird er mit 8 Matrizen, die zum Teil eigene Reinigungsaufsätze mitbringen, was mich bereits nach dem ersten Einsatz absolut begeistert hat. Beim Reinigen der Teile einfach den Aufsatz auf die Matrize geben, leicht drücken und der Teig, der sich festgesetzt hat, flutscht wie durch Zauberhand aus der Matrize. Kein mühsames Rauspuhlen mit Zahnstocher oder dergleichen. Da könnte sich KitchenAid zum Beispiel für den Röhrennudelvorsatz durchaus Philips zum Vorbild nehmen, das nur mal so als kleiner Seitenhieb 😉

Was ich ebenfalls sehr gut finde ist die eingebaute Waage. Das Mehl kann direkt in den Behälter gegeben werden und das Gerät zeigt dann die Menge an, anhand welcher es ebenfalls per Knopfdruck die richtige Flüssigkeitsmenge auswählt. Das erleichtert auch Anfängern den Umgang mit der Pastaherstellung.

Auswählen kann man zwischen Pasta mit Wasser oder mit Ei (und anderen Flüssigkeiten und Zutaten) hierzu gibt das mitgelieferte Rezeptbuch sowie die Bedienungsanleitung nähere Informationen, auf welche ich hier nicht im Detail eingehen möchte.

Ist der Knetvorgang einmal gestartet übernimmt das Gerät das Kommando komplett. Die „menschliche“ Aufgabe besteht lediglich noch darin, die Pasta in der gewünschten Länge abzuschneiden.

Wenn der Ausgabevorgang beinahe beendet ist, fängt das Gerät an, den Rührarm zwei bis dreimal in die entgegengesetzte Richtung laufen zu lassen, damit möglichst viel Teig noch verarbeitet werden kann. Sobald der Ausgabevorgang komplett beendet ist, ertönt ein Signalton und im Display erscheint —-. Dann kann der Netzstecker gezogen und das Gerät gereinigt werden, oder man beginnt nochmals mit einem weiteren Durchgang der Pastaproduktion

Reinigung

Die Reinigung aller Teile ist auch schnell und einfach erledigt. Alle abnehmbaren Teile können in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden, allerdings darf die Höchsttemperatur des gewählten Reinigungsprogrammes 60° nicht überschreiten.
Ich halte es jedoch auch bei diesen Teilen so und wasche sie von Hand ab. Da alle Teile gut zugänglich sind, ist das Spülen von Hand auch schnell erledigt und die Teile bleiben länger schön.

Ausserdem verfügen einige Matrizen über einen speziellen Formaufsatz für die Reinigung, was ich oben ja bereits kurz angemerkt habe. Damit ist die Matrizenreinigung ein absolutes Kinderspiel.

Die 8 mitgelieferten MatrizenPasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Pasta Maker von Philips

Die Spaghetti-Matrize ist beim Kauf bereits im Gerät eingebaut, deshalb habe ich es auch genau so fotografiert 😉 Auch für diese gibt es einen Reinigungsaufsatz.

Original von Philips gibt es zusätzlich noch Matrizen für die Keksherstellung zu kaufen. Ausserdem lassen sich mit einem Adapter auch Matrizen, wie z.B. Fusilli, Gnocchi, Radiatore etc. einer italienischen Firma im Pasta Maker verwenden

Gut finde ich ebenfalls, dass zumindest einige Matrizen direkt im Gerät verstaut werden können und zwar im unteren Teil in einer separaten Schublade. Leider haben nur 4 der insgesamt 8 Matritzen Platz.

Pasta Maker von Philips

Pastazubereitung mit dem Pasta Maker von Philips

Im Innern des Gerätes ist der Rührarm zu Hause, der dafür verantwortlich ist, dass der Teig schön zusammengemischt wird. Das Gerät braucht dafür 3 Minuten.

Die Vorgehensweise ist wirklich denkbar einfach und mit dem mitgelieferten Rezeptbuch bekommt man guten Input und einiges an Ideen geliefert. Selbstverständlich können auch eigene Rezepte umgesetzt werden. Wie bei jedem Gerät gilt es einfach ein paar Dinge zu beachten, dann kann man mit diesem Tausendsassa lange Freude haben.

Als erstes habe ich mit dem Pasta Maker Hartweizenpasta ohne Ei hergestellt. Das war für ihn und für mich ein Kinderspiel 😉

Dafür habe ich zuerst die gewünschte Matrize eingesetzt,  Hartweizengriess und Mehl zusammengemischt und wie folgt die weiteren Schritte abgearbeitet:

  1. Gerät ans Netz gesteckt und abgewartet bis die Waage auf 0 gestanden ist
  2. Die Mehlmischung in den Behälter gegeben (das Gerät hat dann die Mehlmenge von 250 gr angezeigt) dann den Deckel aufgesetzt
  3. Mittels der linken Taste (Plain/Pasta) ausgewählt, welche Pastasorte ich herstellen möchte – in diesem Falle also Pasta mit Wasser
  4. Flüssigkeitstaste (unten links Taste mit dem Becher und dem Tropfen darüber)  gedrückt – anhand der Mehlmenge rechnet der Pasta Maker aus, wie viel Wasser benötigt wird. In diesem Falle waren es 90 ml Wasser
  5. Die Taste Play/Pause gedrückt. Der Knetvorgang wird gestartet. Dauer: 3 Minuten
  6. Sobald das Gerät zu Kneten beginnt, die Flüssigkeit langsam über die Öffnung im Deckel zugegeben. Nach Ablauf der 3 Minuten ertönt ein Signalton und die Ausgabe beginnt
  7. Ein geeignetes Gefäss vor die Ausgabe stellen
  8. Mittels des flachen Reinigungswerkzeuges (auch zum Abschneiden der Pasta gedacht) die Pasta bei der gewünschten Länge abgeschnitten
  9. Wenn der Teig aufgebraucht ist dreht das Gerät selbstständig die Knetrichtung ein paar Mal, damit auch die letzten Teigreste so gut wie möglich verwertet werden
  10. Ist der Durchgang beendet zeigt das Gerät dies durch einen Signalton und diese Zeichen erscheinen auf dem Display —–. Dann kann der Netzstecker gezogen  und das Gerät gereinigt werden.

So sieht übrigens das flache Reinigungswerkzeug aus

Pasta Maker von Philips

Das Resultat war wirklich auch sehr zufriedenstellend, wie ihr hier sehen könnt.

Pasta Maker von Philips

 

Den zweiten Test hatte der Pasta Maker am Muttertag zu bestehen, als er für 4 1/2 Personen die Beilage zum Essen zubereiten musste. Dieses Mal galt es Safran-Tagliatelle herzustellen. Auch dieses Mal hat er mich nicht enttäuscht und innert kurzer Zeit 450 gr Hartweizen-Mehlmischung  mit Wasser zu einer tollen Pasta zusammengefügt.

Pasta Maker von Philips

Fazit

Dass der „kleine“ Kerl etwas taugt habe ich euch jetzt ja dokumentiert. Wie ich ganz oben im Beitrag geschrieben habe möchte ich jetzt noch ein paar Vergleiche zu meinen anderen Pastageräten ziehen:

Eines kann ich ganz klar vorwegnehmen: Wer für die Pastaherstellung Wert auf Haptik legt und gerne den Teig mit den Händen bearbeitet, die Pastaherstellung also richtig zelebrieren möchte, für den ist der Pasta Maker ganz sicher nicht das richtige Gerät.

Für mich steht auch ganz klar fest, dass ich Lasagneplatten weiterhin mit meinem Walzenset von KitchenAid herstellen werde. Zum einen, weil ich es ebenfalls liebe, wenn ich den Teig mit den Händen fühlen kann und mir der Geruch der frischen Teigplatten während der Herstellung in die Nase steigt. Das hat für mich jeweils etwas – bitte lacht jetzt nicht – etwas Meditatives an sich. Ich gehe dann völlig darin auf und verliere mich in Gedanken und geniesse dieses Erlebnis mit allen Sinnen.
Und zum anderen, weil mich das Video, wie Teigplatten mit dem Pasta Maker hergestellt werden, so gar nicht „angelacht“ hat.  Das sieht für mich irgendwie schräg aus…..

Dem Röhrennudelvorsatz von KitchenAid kann er allerdings durchaus Konkurrenz machen. Ich mag zwar auch diesen Vorsatz sehr gerne, aber er ist eindeutig fordernder, man muss mitdenken und das richtige Gespür für den Teig entwickeln. Damit dieser Vorsatz gute Resultate bringt MUSS die Teigkonsistenz stimmen, sonst ist das Resultat zum Scheitern verurteilt und der Frust gross.
Wer das nicht mag und den Fokus auf einfache und schnelle Pastazubereitung legt,  dem kann ich den Pasta Maker sehr ans Herz legen.

Durch die automatische Ausrechnung des Flüssigkeitsbedarfes ist es fast nicht möglich, mit dem Pasta Maker von Philips etwas falsch zu machen. Da muss man wirklich ganz schön daneben hauen.

Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen 😉 lassen wir uns in dieser Hinsicht überraschen.

 

Hier noch ein paar technische Details zum Pasta Maker:

Motorleistung: 200 Watt

Abmessungen (L x B x B ):  343 mm x 215 mm x 315 mm

Nettogewicht: 6.9 Kg

 

Der Pasta Maker von Philips hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung in einer Pasta-Liebhaber-Küche, auf jeden Fall in der Küchenstories-Küche 😉 denn er liefert innert kurzer Zeit ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis ab. Ich freue mich jetzt schon, mit ihm neue Pastakreationen zu zaubern, die ich dann natürlich – sollten sie denn gelungen sein 😉 – hier auf diesem Kanal mit euch teilen werde.

In diesem Sinne bleibt mit mir gespannt, was mir zum Thema Pasta noch so alles einfallen wird.

Wie bei allen anderen Gerätevorstellungen auf Küchenstories gilt auch hier- dieser Beitrag gibt meine ganz persönliche Meinung wieder und wird von niemandem gesponsert oder in einer anderen Art und Weise beeinflusst.

 

 

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