Kartoffelchips selber machen

Kartoffelchips selber machen

Kartoffelchips selber machen

Heute habe ich mich an Kartoffelchips versucht. Das ist ja an und für sich auch kein Hexenwerk. Dabei habe ich aber auch ausgetestet, ob sich eine Heissluftfriteuse dafür eignet oder ob doch eher der gute alte Backofen dafür das bessere Gerät ist.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Rezept eignet sich nicht, wenn man mal schnell ein paar Chips zubereiten möchte. Denn das Wort schnell könnt ihr bei diesem Prozess aus eurem Wortschatz streichen. Diese Prozedur eignet sich eher als Achtsamkeitsübung 😉

So wird’s gemacht:

An den Start gehen sechs Kartoffeln, die ich im Foodprocessor in ganz dünne Scheiben geschnitten habe. Dann badeten sie gründlich, um die Stärke wegzuwaschen und wurden dann ganz liebevoll mit Küchenpapier trocken getupft. Also die grobe Masse, nicht jede Kartoffelscheibe einzeln 😉

Die Kartoffeln sind zur einen Hälfte mit Salz zur anderen mit Paprika gewürzt.

Kartoffelchips selber machen
So sehen sie im Rohzustand aus

Beide habe ich in separate Töpfchen gepackt und mit je 1 Esslöffel Rapsöl und den beiden Gewürzen gemischt.

Die salzige Variante ist in der Heissluftfriteuse (nicht in der DeLonghi!) gelandet, während die zweite im Backofen zubereitet wird.

Zubereitung in der Heissluftfriteuse

Was ich mir schon fast gedacht habe ist dann auch wirklich eingetreten. Die Variante aus der HLF war nicht so der Hit. Es sind (zu) viele am Boden kleben geblieben, obwohl ich die Masse immer wieder durchgeschüttelt habe. Diejenigen, die es “geschafft” haben, schmeckten lecker und auch so, wie Chips schmecken sollen.
Zubereitet habe ich sie bei 180° für 10 Minuten

Kartoffelchips selber machen
Knusprig sind sie zwar, aber sie kleben leicht aneinander – und die Ausbeute ist relativ gering

Zubereitung im Backofen

Die Backofenvariante hat da schon wesentlich besser funktioniert. Hier komme ich, wie eingangs schon erwähnt, nochmals darauf zurück, dass man sich bewusst sein muss, genügend Zeit im Gepäck zu haben. Da durch die Trocknung ein guter Schwund entsteht, verköstigt man auch nicht wirklich viele Leute damit, es sei denn man hat genügend Zeit und Kartoffeln parat und steht entsprechend lange in der Küche 😉
Wer jedoch einfach mal weg vom Fett und trotzdem nicht auf ein paar Kartoffelchips verzichten möchte, dem kann ich diese Variante durchaus empfehlen.
Ich rate euch auch, in sehr regelmässigen Abständen nach den Chips zu sehen, weil der Punkt, an welchem sie von kross in verkohlt wechseln relativ rasch erreicht ist.
Auch habe ich die Backofentüre nach der Hälfte der Backzeit einen Spalt offen gelassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Gebacken habe ich sie bei Ober- und Unterhitze und 180°

Wenn ihr weitere Knabbereien sucht, die ihr ohne schlechtes Gewissen geniessen dürft, dann kann ich euch die gerösteten Kichererbsen empfehlen.

In diesem Sinne wünsche ich gutes Gelingen und bis bald wieder hier auf diesem Kanal!

📌 Ach ja, etwas habe ich noch vergessen zu erwähnen: Bei diesen Chips verhält es sich nicht gleich wie mit Cookies: Was weich aus dem Backofen kommt, das bleibt weich 😉
Also gebt euch nicht der Hoffnung hin, dass die Chips beim Erkalten noch knackig werden. Im Gegenteil, sie nehmen eher eine gummiartige Konsistenz an und schmecken nicht mehr wirklich lecker. Also die “unwilligen” Exemplare lieber noch ein wenig in der Hitze schmoren lassen, damit das mit dem Genuss dann auch klappt!

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